Sauer macht krank, und das ist nicht lustig

Die Tage sind kurz, es ist kalt, man hat Lust auf kräftiges Essen. Mittags anstelle von Salat oder Rohkost schmeckt Braten mit Knödel und Blaukraut, nachmittags heiße Schokolade mit Kuchen und abends noch eine deftige Brotzeit. Im Winter essen wir eher deftig, fettig und süß – und auch mehr als sonst. Für den Körper bedeutet das Schwerstarbeit.
Die Folgen sind oft Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit – all das kann ein Hinweis auf eine Übersäuerung sein.

So entsteht eine Übersäuerung
Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Grundlage für den optimalen Ablauf wichtiger körperlicher Vorgänge wie Atmung, Kreislauf, Verdauung, Ausscheidung sowie für die Abwehrkraft und den Hormonhaushalt. Säuren werden dem Körper von außen über die Nahrung zugeführt und fallen täglich auch als Abbauprodukte an. Der Körper scheidet diese dann entweder wieder aus oder lagert sie im Bindegewebe ein.

Vor allem durch eine falsche Ernährung mit zu viel Eiweiß, viel Süßem und industriell produzierten Lebensmitteln werden vermehrt Säuren im Körper gebildet. Aber auch durch Stress und übermäßige körperliche Anstrengung kann es zu einem Säureüberschuss kommen. Wenn dieses „Zuviel“ an falschen Lebensmitteln gegessen wird, eine Schwächung des Körpers vorliegt, oder auch aus Altersgründen der Organismus nicht mehr so aktiv ist, funktioniert der Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts durch die körpereigenen Puffermechanismen nicht mehr. Infolge dessen entstehen schädliche Stoffwechselabfallprodukte.

Verhältnis Säure-Basen klären
Beim Auftreten körperlicher Symptome, die auf eine Verschiebung des Säure-Basen-Verhältnisses hinweisen, ist es sinnvoll, den pH-Wert zu überprüfen. Das geht sehr einfach mithilfe von pH-Teststreifen, die den pH-Wert des Urins messen.
Bei einem Menschen mit ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt ist der Urin in der Regel morgens leicht sauer (pH-Wert 6,5 bis 6,8), zum Mittag hin wird er neutral (pH-Wert 7) und abends sollte er leicht basisch sein (pH-Wert über 7). Bei Abweichungen von diesen Standardwerten können verschiedene entsäuernde Maßnahmen zum Ausgleich initiiert werden.

Säure-Basen-Balance - was kann man tun?
Um den Körper zu einer ausgeglichenen Säure-Basen-Balance zu verhelfen, sollte man sich mit frischen basenbildenden Lebensmitteln (1) versorgen und am besten selber kochen. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, dabei richtig tief durchatmen, sorgt ebenfalls dafür, dass die Säuren nach außen abgegeben werden. Bürstenmassagen, die gerne täglich eingesetzt werden, fördern die Hautdurchblutung und den Lymphfluss. Basenbäder (2) und Saunabesuche aktivieren die Entschlackungsfähigkeit des Körpers. Und nicht zuletzt – der Körper braucht regelmäßige Ruhepausen. Hierbei helfen Meditationsübungen, oder auch entspannungsfördernde Sportarten wie z. B. Yoga. .

Unterstützung für den Säure-Basen-Ausgleich
Um die Stabilität Ihres Säure-Basen-Haushalts optimal zu unterstützen benötigt der Körper basische Mineralstoffe und Spurenelemente. Hierbei können entsprechende Nahrungsergänzungsmittel helfen. mona® base bietet ein abgestimmtes Angebot dieser wichtigen Stoffwechselregulatoren; insbesondere Zink trägt zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Stoffwechsel und einem normalen Fettsäurestoffwechsel bei. Vitamin C fördert die Kollagenbildung und ist für eine reibungslose Funktion der Blutgefäße wichtig, Chrom hilft bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Blutzuckerspiegels und Kalium bei der Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks.

(1) Liste basenbildende Lebensmittel

Basische Kräuter und Salate
Basilikum
Bataviasalat
Bohnenkraut
Borretsch
Brennnessel
Brunnenkresse
Chicorée
Chilischoten
Chinakohl
Dill
Eichblattsalat
Eisbergsalat
Endivien
Feldsalat
Friseesalat
Gartenkresse
Ingwer
Kapern
Kardamom
Kerbel
Kopfsalat
Koriander
Kresse
Kreuzkümmel
Kümmel
Kurkuma
Lattich
Liebstöckel
Lollo-Salate (Biondo/Rosso)
Löwenzahn
Majoran
Meerrettich
Melisse
Muskatnuss
Nelken
Oregano
Petersilie
Pfeffer (alle Arten)
Pfefferminze
Piment
Rosmarin
Fenchelsamen
Rucola (Rauke)
Safran
Salbei
Sauerampfer
Schnittlauch
Schwarzkümmel
Sellerieblätter
Thymian
Vanille
Wildpflanzen/Wildkräuter
Zimt
Zitronenmelisse
Basenbildendes Obst
Äpfel
Ananas
Aprikosen
Avocado
Bananen
Birnen
Clementinen
Datteln
Erdbeeren
Feigen
Grapefruits
Heidelbeeren
Himbeeren
Honigmelonen
Johannisbeeren
Kirschen
Kiwis
Limetten
Mandarinen
Mangos
Mirabellen
Nektarinen
Oliven (grün, schwarz)    
Orangen
Pampelmusen
Papayas
Pfirsiche
Pflaumen
Preiselbeeren
Quitten
Reineclauden
Stachelbeeren
Sternfrüchte
Trockenfrüchte
Wassermelonen
Weintrauben
Zitronen
Zwetschgen

Basenbildende Pilze

Austernpilze
Shiitake
Champignon
Steinpilze
Morcheln
Mu-Err-Pilze
Trüffelpilz
Pfifferlinge
Basenbildendes Gemüse
Algen (z. B. Nori, Wakame,
Hijiki, Chlorella, Spirulina)
Artischocken
Auberginen
Bleichsellerie (Staudensellerie)
Blumenkohl
Bohnen, grün
Brokkoli
Chicorée
Chinakohl
Erbsen
Fenchel
Frühlingszwiebeln
Grünkohl
Gurken
Karotten
Kartoffeln
Knoblauch
Kohlrabi
Kürbisarten
Lauch (Porree)
Mangold
Paprika
Pastinaken
Petersilienwurzel
Radieschen
Rettich
Romanesco
Rosenkohl
Rote Beete
Rotkohl
Schalotten
Schwarzwurzel
Spargel
Spitzkohl
Süßkartoffeln
Tomate
Weißkohl
Wirsing
Zucchini
Zwiebeln

Basische Sprossen und Keime
Alfalfa-Sprossen
Bockshornklee-Sprossen
Braunhirse-Sprossen
Brokkoli-Sprossen
Dinkelkeimlinge
Gerstenkeimlinge
Hirse-Sprossen
Leinsamen-Sprossen
Linsen-Sprossen
Mungobohnen-Sprossen
Radieschen-Sprossen
Rettich-Sprossen
Roggenkeimlinge
Rotkohl-Sprossen
Rucola-Sprossen
Senf-Sprossen
Sonnenblumenkern-Sprossen
Weizenkeimlinge

Basische Nudeln
Basische Konjac-Nudeln
Basisches Eiweiß
Lupinenmehl

Basische Nüsse und Samen
Erdmandeln
Mandeln
Mandelmus
Maroni (Esskastanien)

Basische Süßungsmittel
Xylit und Erythrit
Stevia

Basische Getränke
Früchtesmoothies (selbst gemacht)
Grüne Smoothies
Kräutertees
Proteinshake mit Lupinenprotein
Wasser

 

































 








 

(2) Basenbäder

Ein Basenbad mit Natron ist einfach und preiswert herzustellen: 100 Gramm Natron (Natron-Pulver) werden für ein Vollbad dem Wasser beigegeben, die Badewasser-Temperatur sollte für ein Basenbad mindestens 37 Grad betragen, die Dauer des Bades ca. 45 Minuten.

Basenbäder mit Natron sollten nicht häufiger als ein- bis zweimal pro Woche genutzt werden.

Ein Basenbad ist wohltuend, aber für den Körper durchaus anstrengend. Eine Ruhephase danach ist wichtig und für den Durst und um die Entschlackung zu unterstützen sollte auch reichlich Wasser getrunken werden.

Personen, die an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, sollten vorher Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten halten.