FAQ Cholesterin

Cholesterin und Cholesterinsenkung
Ab welchen Werten gilt der Cholesterinspiegel im Blut als überhöht? Einen exakten allgemeingültigen Wert anzugeben ist schwierig, weil bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen stets mehrere Risikofaktoren zusammenkommen. Bei Person A, die wenige Risikofaktoren aufweist, kann beispielsweise ein bestimmter Wert als unproblematisch angesehen werden, während der gleiche Wert bei Person B, die vielen Risikofaktoren ausgesetzt ist, als erhöht oder sogar als gefährlich hoch einzustufen ist. Allerdings arbeitet man in der Medizin mit Richtwerten. Generell gilt, dass ein LDL-Wert – also der Wert des „bösen“ Cholesterins – von mehr als 160 Milligramm pro Deziliter Blut einen erhöhten Cholesterinwert anzeigt. Der Schwellenwert für das LDL-Cholesterin liegt bei etwa 190 Milligramm pro Deziliter. Dieser Wert besagt: Wenn die LDL-Lipoproteine länger als 24 Stunden im Blut verbleiben, verändern sie sich langsam, werden von den Zellen nicht mehr aufgenommen und können in den Gefäßen landen. Ab diesem Schwellenwert muss der Cholesterinspiegel abgesenkt werden.
Wieso sind Cholesterinablagerungen gefährlich?
Aus Cholesterinablagerungen kann sich zum Beispiel ein Herzinfarkt entwickeln. Das liegt daran, dass die Herzkranzgefäße einen ganz geringen Durchmesser haben. Ablagerungen verringern dann die Sauerstoffversorgung des Herzens. Diesen Prozess spürt der Mensch nicht, denn die Ablagerungen und damit die Verengungen der Blutgefäße tun nicht weh, und der Patient ist insoweit nicht vorgewarnt. Kommt es dann zum Verschluss der Gefäße, tritt ein plötzlicher Herzinfarkt auf.
Gibt es unterschiedliche Arten von Cholesterin?
Es gibt nicht „das“ Cholesterin an sich, sondern man unterscheidet das LDL-Cholesterin und das HDL-Cholesterin. Zusammen mit den sogenannten Triglyceriden spiegeln sie den Fettstoffwechsel wider. Das LDL-Cholesterin wird von der Leber in sogenannten Lipoproteinen abgegeben und dient dazu, die Organe mit Cholesterin zu versorgen.
Man spricht vom „bösen“ Cholesterin und vom „guten“ Cholesterin. Was besagt diese Unterscheidung?
LDL-Cholesterin ist das „böse“ Cholesterin, HDL-Cholesterin das „gute“. LDL ist deshalb „böse“, weil es im Blutplasma verbleibt, wenn die Zelle bereits mit Cholesterin gesättigt ist und deshalb kein neues Cholesterin mehr aufnehmen kann und Ablagerungen bildet. Das „gute“ HDL-Cholesterin transportiert überschüssiges LDL-Cholesterin, also das „böse“ Cholesterin, wieder in die Leber zurück. Kurz gesagt: HDL eliminiert auf natürlichem Wege LDL, bevor sich dieses ablagern kann. Wir reden also bei Cholesterinproblemen immer von LDL, nicht von HDL.
Sind beim LDL-Cholesterin der Normwert und der Schwellenwert für alle Menschen gleich?
Liegt der Wert des LDL-Cholesterins bei einem gesunden Menschen über 160 Milligramm, reicht in der Regel eine Ernährungsumstellung aus, um auf den Normwert zu kommen. Dieser liegt bei < 160 Milligramm pro Deziliter Blut. Liegen allerdings Risikofaktoren wie Rauchen oder Übergewicht oder bereits ein Herzinfarkt vor, muss der Cholesterinwert zwingend und sofort auf unter 100 Milligramm bzw. 70 pro Deziliter abgesenkt werden.
Was senkt Cholesterin besser: Ernährungsumstellung oder Bewegung?
Wer weniger isst, fettarme, gesunde Kost bevorzugt und unterstützend Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, kann viel zu einem normalen Cholesterinhaushalt beitragen. Doch der beste Schutzfaktor ist moderate, regelmäßige, möglichst tägliche Bewegung. Durch die Bewegung wird Energie verbraucht und dadurch der Fettstoffwechsel sehr positiv beeinflusst. Allerdings nutzt Bewegung allein nichts, wenn man sich trotzdem ungesund ernährt. Am besten ist der cholesterinsenkende Effekt, wenn man beides praktiziert.
Welche Art von Bewegung kann den Cholesterinwert senken?
Ideal sind Radfahren und Nordic Walking oder eine Bewegung, bei der man leicht ins Schwitzen kommt, denn diese Art von körperlicher Aktivität treibt den Kreislauf an und beschleunigt die Atmung. Darüber hinaus sollte die Bewegung mindestens 20 Minuten, besser 40 Minuten am Tag dauern, damit der Fettstoffwechsel der Leber in Gang kommt.
Wenn man sich bewegt und auf eine gesunde Ernährung achtet, wie lange dauert es, bis die Cholesterinwerte im Normbereich liegen?
Eine Senkung des Cholesterinwerts um ungefähr 15 Prozent kann in der Regel bereits nach acht Wochen erreicht werden. Bei Menschen mit Übergewicht kann dies drei Monate dauern. Ist jemand normalgewichtig und betreibt bereits Sport, hat aber trotzdem einen hohen Cholesterinwert, dann ist der Effekt der Senkung etwas geringer.
Sind Medikamente – sogenannte Statine – zur Cholesterinsenkung zu empfehlen?
Mit Statinen nimmt der Mensch einen synthetischen Stoff zu sich. Studien haben ergeben, dass Statine das LDL-Cholesterin absenken und auch das HDL-Cholesterin erhöhen können. Aber wie jedes Medikament sollten auch Cholesterinsenker nur eine Notlösung sein, weil sie Nebenwirkungen haben.
Welche Nebenwirkungen haben Cholesterinsenker?
Statine sind Langzeitpräparate, der Patient nimmt sie über viele Jahre und Jahrzehnte ein. Über diese lange Zeit können Muskelschmerzen oder Magen-Darm-Probleme auftreten. Zudem ist bekannt, dass Statine zwar das Risiko senken, an einem Herzinfarkt zu sterben, aber es wird beispielsweise in Kauf genommen, dass es zu mehr Veränderungen am Herzen kommt wie etwa Atrophien oder Herzinsuffizienz. Grund ist, dass hier der Mangel an Coenzym Q10 mit ins Spiel kommt. Je mehr Statin ein Patient einnimmt, desto stärker wird zwar die Cholesterinproduktion gedrosselt, aber auch die Produktion den wichtigen Coenzyms Q10.
Es gibt eine Vielzahl von „natürlichen“ Alternativen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels. Eine davon kann Roter Reis sein. Was ist das genau?
Reis ist normalerweise weiß. Seine rote Farbe erhält er durch Beimpfung mit dem Hefepilz Monascus purpureus. Durch diese Fermentierung werden wichtige Inhaltsstoffe im Reis gebildet. Das Verfahren der Fermentierung ist schon seit dem Jahr 1578 bekannt. Besonders in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird viel mit Rotem Reismehl gearbeitet, weil es sehr gut auf den Cholesterinspiegel einwirkt, ohne Nebenwirkungen zu haben.
Die monasan® bietet das Produkt monachol® an. Was haben Studien zu diesem Mittel gezeigt?
Die Studie „LU et al.“ wurde von 1996 bis 2003 in China durchgeführt und umfasste 5.000 Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten und keine Ernährungsumstellung vorgenommen hatten. Die Untersuchung hat ergeben, dass bei diesen Patienten das LDL-Cholesterin mit Rotem Reismehl und dem Inhaltsstoff Monacolin K 10 mg pro Tag sehr gut abzusenken und der Unterschied zur Placebogruppe signifikant war. In amerikanischen Studien, bei denen neben dem Mittel auch eine Ernährungsumstellung berücksichtigt wurde, konnte ebenfalls ein deutlicher Effekt der LDL-Senkung und damit der gesamten Fettstoffwechseländerung allein durch Rotes Reismehl nachgewiesen werden.
Gibt es Risikogruppen, die monachol® nicht nehmen sollten, zum Beispiel Diabetiker?
Für Diabetiker geeignet, da anrechnungsfrei. Unsere monachol® Produkte sind lactosefrei, glutenfrei, ohne Gentechnik, vegetarisch und vegan.
Übernehmen Krankenkassen die Kosten?
Es gibt Kassen, die dem Patienten eine Erstattung ermöglichen, aber der Patient muss von sich aus bei seiner Kasse nachfragen und braucht ein Rezept des Arztes.
Kann monachol® bei Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten haben, auch präventiv wirken?
Gerade Herzinfarktpatienten profitieren von der Cholesterinsenkung auf natürliche Weise mit monachol®, wenn sie sich an die richtige Vorgehensweise bei der Absenkung halten. Dies wurde anhand von Langzeitbeobachtungen bestätigt. Für diese Gruppe gibt es zudem das Produkt monachol® protect, das Coenzym Q10 in einer Dosis enthält, die den Patienten unterstützen kann.

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